Vegan als Student: Quinoa- Wirsing Burger mit veganer Mayonnaise

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Kennt ihr diesen struggle, ihr seht irgendwelche krassen Foodbloggerfeeds auf Instagram, denkt euch so “ nice alles vegan“ Schaut euch dann die Zutatenliste an und rechnet wie oft ihr gefühlt euch selbst verkaufen müsstet um das zeug gekocht zu bekommen. Ich habe wirklich wenige Blogs bis jetzt entdeckt die Vegane Rezepte auf einem relativ günstigen einfachen Niveau hochladen, wenn ihr einen kennt, lasst es mich bitte wissen!

Diese Burger habe ich heute erfunden. Ich hab einfach alles genommen was noch im Kühlschrank war und zusammen geworfen. Die Mayo ist übrigens unwahrscheinlich lecker und super easy und billig! Hab gleich ein ganzes Glas gemacht und lager das jetzt im Kühlschrank.

Rezept für die Quinoa Burger

Du brauchst: etwa ne Tasse Quinoa ( hab den von Alnatura ), eine Knoblauchzehe, Gemüsebrühe , Pfeffer, Salz, Gewürze deiner Wahl, 4-5 Blätter von einem Wirsing, etwas Johannisbrotkernmehl, etwas Mehl

First of all: Ohne das Johannisbrotkernmehl funktioniert kein Burger, kein Bällchen niiichts. ich hab erst mal geschluckt bei dem Preis aber rechnet euch mal hoch wie oft ihr Eier, Käse o.ä. kaufen würdet um die als Kleber zu verwenden und dann rechnet sich das ganz schnell wieder aus. 
  1. Quinoa mit Brühe und Knoblauchzehe kochen. Wenn er fertig ist, die gehackten Wirsingblätter dazugeben, mit den Gewürzen abschmecken und solange rühren bis es eine Masse ergibt.
  2. einen Teelöffel Johannisbrotkernmehl und etwas Mehl hinzu geben und weiter rühren, jetzt müsste eure Quinoa Wirsingmasse anfangen zusammenzukleben. Dann nur noch Patties formen und in etwas Öl goldbraun backen.

 

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Rezept für die Mayonnaise

Du brauchst: süßen Senf, Zitronensaft, 100 ml Soyamilch, 180 ml Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer, ggf. Knoblauch

  1. es ist super wichtig, dass sowohl die Milch als auch das Öl Zimmertemperatur haben!
  2. Zunächst vermischst du die Milch mit etwas Zitrone und einem Teelöffle Senf. Am besten nimmst du da einen Handmixstab. Dann gibst du gaaaaaanz gaaaanz langsam das Öl dazu bis eine feste fluffige Masse entsteht. Nun kannst du noch abschmecken.
  3. Wenn du magst kannst du auch noch einen Knoblauchzehe mit pürieren, ich bin da ehrlich gesagt ein ziemlicher Fan von.

 

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Das Ding mit dem glücklich sein und der Dankbarkeit

 

 

..und dann saß ich da auf dem Boden, ich habe einen schwarzen langen Rock getragen, ein schwarzes langes Oberteil und dieses rostrote Kopftuch. Es hatte 30 Grad und tropische Luftfeuchtigkeit. Ich saß da zwischen mindestens 50 Frauen, alle mit Kopftuch. Ich war mit meiner Tante die einzige Weiße im ganzen Viertel. Ich war da auf einer Hochzeit, irgendeine Verwandte meines Onkels hat geheiratet. Das Viertel wo ich war, wo ich auf dem Boden saß, war eins der Viertel, in die man die typischen Wellnesstouristen Zanzibars, einer Insel vor Tansania im indischen Ozean normalerweise nicht lässt. Das ist eines dieser Viertel in dem die Menschen kaum genug zum leben haben, in einem Raum schlafen, auf Holzkohle kochen.. wie man das halt so aus dem Fernsehen kennt. Die Cholera war ausgebrochen, nach der Regenzeit passiert sowas leicht, deshalb war das auch eine Hochzeit ohne Essen.

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Was das jetzt mit dem Titel zu tun hat? Ich will mich jetzt nicht weiter über das Leben in diesem Viertel auslassen, über ihre Religion, die Rolle der Frau, ihre Weltanschauung, mir ist in diesem Moment nur etwas unglaubliches passiert:

Ich saß da also und plötzlich überkam mich eine unfassbare, unbeschreibliche Dankbarkeit.  Ich war einfach glücklich, ich war so unheimlich erfüllt von dieser Dankbarkeit, die ich jetzt 1 1/2 Jahre später kaum noch greifen kann. Alle tanzten und lachten um mich herum. Ich saß da zwischen Menschen, die so viel weniger hatten als ich und war so erfüllt von diesem einfachen Sein im Jetzt,von diesem einfachen genießen des Moments.

Ich habe 1 Jahr und 3 Monate in Ländern gewohnt, umgeben von Menschen die weit weniger als ich haben. Ich habe ein Jahr in einem Viertel gewohnt, vor dem der Reiseführer ausdrücklich warnt. Ich bin mit dem Sound von Schießereien 3 Blöcke weiter eingeschlafen, bin ein Jahr lang von 20 Straßenhunden verfolgt zur Arbeit marschiert, hab verschimmelte Zähne, unterirdisch schlechte Schulsysteme ( von den Gesundheitssystemen ganz zu schweigen ) gesehen, hab mit 18 Jährigen Müttern geredet, die 9€ Kindergeld bekommen, habe Frauen kennengelernt, die sich weit über beide Ohren verschuldet haben, nur um eine berufliche Weiterbildung wahrzunehmen, Frauen die noch nie mehr als ihre Heimatstadt gesehen haben, um ihren Kindern eine halbwegs annehmbare Schuldbildung zu ermöglichen. 3 Monate bin ich an Lehmhütten vorbeigejoggt, habe erfahren was die Cholera macht, wenn man kein funktionierendes Klärsystem hat, wie der Glaube manipulieren kann, wenn man keine ausreichende Schulbildung genießen konnte.

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Das Ding ist, ich will hier jetzt keine Moralpredigt halten. Aber wie kann es sein, dass ich umgeben von solchen Schicksalen weit glücklicher war als ich es in Deutschland bin?

Ich hatte ein Tief dieses Jahr, was mit der Zeitumstellung kam. Das war ein unheimlich schwarzes Loch, in das ich gefallen bin. Das kam aus dem Nichts, hatte mich von hinten überfallen und machte Alles grau und farblos.  Ich hab das erst, seit ich so viel Reise und ich glaub, dass die meisten, die mal ein oder mehrere Jahr wo anders gewohnt haben, das kennen. Es ist der ungesunde Abstand zu dieser puren, einfachen Lebenslust der Menschen in solchen Ländern. Der Abstand zur Einfachheit, der Abstand zur unperfekten Perfektheit. Als ich dieses Loch hatte, war ich überrumpelt, ich wusste gar nicht was geschieht, wusste nicht warum ich gerade so bin und was es mit meinem alten Ich gemacht hatte. Meine Beste Freundin wusste es zum Glück. Es war der krankhafte Drang zur deutschen Perfektion, der Drang alles jedem und allen Recht zu machen, der Drang nicht zu versagen, der Druck nicht zu versagen. Ich habe vergessen, was ich mir selbst vor 2 Jahren für die Ewigkeit auf die Haut geschrieben habe: “ das Geheimnis ist immer die Liebe“. Denn Freude und Glück findet man in Dankbarkeit, in Liebe zu sich selbst, für das Leben und Liebe für die Zufriedene Einfachheit des Lebens. Genau das, was diese Menschen, die doch so wenig materielles haben, perfektioniert haben.

Ich habe dann überlegt, habe überlegt, warum ich so viel gelacht habe im Ausland, warum ich so zufrieden war, warum ich glücklich war, overloaded an gratitude wenn man es im instagramstyle ausdrücken will.

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Und dann hab ich mir Bilder angeschaut: ich, glücklich mitten in der Pampa, ich glücklich mit Kopftuch zwischen Frauen, deren Sprache ich nicht mal verstehe, ich glücklich nachts um halb 2 an einem sau gefährlichen chilenischen Busbahnhof ganz alleine, ich glücklich mit Musik, ich glücklich beim Essen, ich glücklich während ich freiwillig Physik lerne, ich glücklich, obwohl der Bus 3 Stunden zu spät fährt. Die einfache Erklärung, ich war in diesen Momenten so unheimlich Dankbar für die Erfahrungen, die ich gemacht habe, für die Herausforderungen, für die einzigartigen Momente die mir das Leben geschenkt hat.

Und es hat auch damals alles irgendwie funktioniert. Irgendwie hat dann doch alles geklappt, ein netter Busfahrer hat mich illegal in seiner Fahrerkabine mitgenommen, dass ich meinen Flieger am nächsten Tag bekomme, der kaputte Motor am Bus wurde nach 3 Stunden mit Tesa oder so repariert..

Warum ich das jetzt erzähle,  das Ding mit dem Glücklich sein ist simpel die einfach Dankbarkeit für das was wir haben. Das sind kleine Dinge, die dich glücklich machen können, wie zum Beispiel ein Lied, ein Bild, ein Video, eine lustige Erinnerung, eine Nachricht, ein Brief, eine Karte. Wir vergessen oft in Ländern, in denen wir alles kaufen können, das wir psychische Zufriedenheit nicht kaufen können. Mit der Dankbarkeit kommt das Glück und anders rum.

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Was habe ich also gegen mein Novembertief gemacht? Ich habe eine wunderbare Nachricht, von einem wundervollen Menschen bekommen, habe eine Stunde zu guter Musik getanzt, bin mit Freunden spät ins Kino und tanzen gegangen, habe die Musik gehört, die mich zu Freudentränen bringt, habe angefangen morgens früher aufzustehen um einen wunderbaren Kaffee zu genießen, habe mir alte Blogbeiträge und Briefe durchgelesen, die ich im Ausland geschrieben habe, habe angefangen, den Menschen die mir wichtig sind, zu sagen, wie dankbar ich für sie bin, habe Gefühle zugelassen, für die ich sonst eine Mauer baue… Das ist ein langer Weg, und ich habe noch sehr viele Steinige Hügel vor mir um wirklich wieder zu dieser einfachen puren Dankbarkeit zu gelangen, die mich damals so erfüllt hat und auch hoffentlich darüber hinaus . Nur ist da jetzt die Adventszeit nicht die perfekte Zeit für? Ist es nicht Zeit und Liebe, das was sich unsere Liebsten wünschen, in einer Welt in der jeder doch eh schon alles hat. Just sayin´.

 

In diesem Sinne, habt einen wundervolle Zeit! Ich freue mich über Kommentare, Geschichten und Inspirationen natürlich sehr.

 

Vegan als Student: selbstgemachte Hafermilch

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Ich bin gerade dabei, einen Zero Waste Lebensstil anzustreben. Klappt ziemlich gut bis jetzt und ich hab auch endlich mal mir die Zeit genommen Hafermilch selbst zu machen. Trink ich einfach am liebsten, wenns um pflanzliche Milch geht. Nussmilch schmeckt mir nicht und Soja schlägt mir auf den Magen.

Beim Rühren ist mir Genie dann aufgefallen, dass selbstgemachte Hafermilch ja wahnsinnig günstig noch dazu ist! Aus 500 gr Hafer bekommt man mehr als 5 Liter Hafermilch. Jeder Student sollte hier mal kurz durchrechnen was man da so spart und wie krass dumm man eigentlich war, Hafermilch immer zu kaufen.

Das Rezept ist zu dem super easy! Wenn mir jemand noch einen Tipp hat wie ich es verbessern kann – gerne her damit!

FÜR EINEN LITER HAFERMILCH BRAUCHST DU 

100 gr feine Haferflocken | 1 Liter Wasser | etwas Salz | opt. Zimt und Vanille je nach Geschmack

Alles bis auf die optionalen Gewürze in einen Topf und unter rühren langsam köcheln lassen. Etwa 10 – 15 Minuten köcheln lassen – am Besten probierst du einfach wie du das geschmacklich findest. Wenn dir die Milch zu dickflüssig wird, gib immer wieder etwas Wasser hinzu! Jetzt kommt der eklige Part. Wenn die „Suppe“ abgekühlt ist, pürierst du das ganze erst und siebst es dann durch ein Küchentuch. War bei mir einen Sauerei, aber ist wohl die beste Methode! Dann gibst du noch Gewürze oder etwas Agavendicksaft hinzu, je nach dem wie du deine Milch so magst – et voilá deine erste eigenen Hafermilch.

Meine ist etwas cremiger und dickflüssiger als die herkömmliche Milch geworden, aber gerade im Kaffee mag ich das viel lieber habe ich bemerkt.

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Im Kühlschrank hat meine Milch etwa eine Woche gehalten.

Just another fairfashion Friday

Der Black Friday ist Gesprächsthema Nummer eins, alle machen einen Riesen Aufruhr drum, egal ob dafür oder dagegen. Warum tun wir einfach nicht so, als wär das ein ganz normaler Freitag, so wieder jeder andere. Warum drehen wir nicht einfach ein Stück Geschichte zurück, lassen die US Amerikaner ihren Thanksgiving feiern und sich am Tag darauf meinetwegen die Köpfe in der Mall einschlagen. Alle Welt wettert gegen die Amerikaner und ihren konsumorientierten Lebensstil, aber  wenns hart auf hart kommt tun wir so als wär der cyber monday auf amazon das Schönste was uns auf dieser Welt passieren könnte. Uns geht´s so gut, jeder hat im Schnitt ein Auto vor dem Haus stehen, hat einen Fernseh, ein Smartphone, eine Anlage, zu viel Kleider im Schrank, genug Essen, Sicherheit, ein funktionierendes Gesundheitssystem, ein kostenloses Schulsystem… Warum übernehmen wir nicht den Grundgedanken des Thanksgiving und sind dankbar für das was wir haben, anstatt nur den Black Friday zu adaptieren und noch mehr Dinge zu kaufen, die wir eh nicht brauchen.

Lasst uns die Kraft des Konsumenten nicht vergessen, denn Angebot entsteht ja bekanntlich aus der Nachfrage. Je mehr Personen diesen wunderbaren Tag für einen Spaziergang in der Natur als durch die Einkaufspassage nutzen, desto mehr laufen wir gegen einen hype an, der wieder nur eine andere Beschäftigungstherapie dafür ist, sich nicht mit sich selbst und den essentiellen Dingen des Lebens zu beschäftigen.

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Dariadaria hat von heute bis Montag ihren Online Shop lahm gelegt. Danke für dieses Statement. Wer sich heute entschließt in ein reduziertes Fairfashionteil zu investieren, go for it, aber überlegt euch wirklich gut, ob ihr es wirklich braucht, ob ihr es gekauft hättet auch ohne Rabatt und ob ihr sowas nicht doch noch irgendwo im Schrank habt.

Buy less Choose Well Make it last. Bei Mia gibts eine Übersicht über „Faire“ Black Friday Angebote.

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// der Pulli ist 100% Kamelhaar geklaut von meiner Mama ursprünglich von HessNatur (nur zu empfehlen, das ist so weich und warm!)

// die Jeans kennt ihr schon aus diesem Post, ist ein altes Fastfashion Teil und schon über 3 Jahre alt.

// der Mantel ist aus der 2011er Kollektion von Marc´o Polo. Hab bei Marc´o Polo mal im Outlet gearbeitet, aber dann gekündigt, weil mir der CEO erklärt hat, dass sie die Organic Cotton shirts wieder aus dem Sortiment nehmen weils niemand juckt

// die Schuhe sind von Gabor, mit der Marke bin ich praktisch aufgewachsen. Durch eine KnieOP muss ich immer auf ein gutes Fußbett achten, und in Gaborschuhen flieg ich einfach. Ein Nachhaltigkeitsstatement der Marke könnt ihr HIER nachlesen

4 Tipps für die kalte Jahreszeit

Aufgewachsen im guten alten Freiburger Öko Haushalt, bin ich es gewohnt Krankheiten und Symptomen erstmal mit Hausmittelchen und der Natur vorzubeugen. Diese vier Punkte haben sich nun über Jahre bewährt und ich kann wirklich an einer Hand abzählen wie oft ich Krank geworden bin!

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Ingwer, Königskerze, Ringelblumen, Salbei, Pfefferminze, Lavendel

Das ist die Kombi des Kräutertees, den meine Mama mir immer mit gibt. Alles aus dem Garten. Den Ingwer kauf ich natürlich Bio dazu.

Wir vergessen oft die heilende Wirkung von so vielen Pflanzen die direkt vor unserer Haustüre wachsen! Ingwer stärkt die Abwehrkräfte, Königskerze hilft wunderbar gegen Halsschmerzen ( mein absoluter Geheimtipp!), die Ringelblume ist ein heilender Alleskönner, Salbei wirkt entzündungshemmend und Lavendel beruhigend und entspannend!

Es macht also Sinn mal einen Abstecher in Omas Kräutergarten zu machen oder selbst einige Kräuter in der Küche zu ziehen! Hilft garantiert und ist zudem günstig und Abfallfrei! Ihr müsst einfach immer wieder „ernten“ und die Blätter und Blüten trocknen lassen. Aufbewahren kann man dann die Kräutermischung eine halbe Ewigkeit! TIPP: auf Flohmärkten finde ich immer zuckersüße Teedosen, in denen ich den Tee aufbewahre. 

 

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Regionales Wintergemüse

Mal abgesehen von dem Nachhaltigkeitsaspekt nur regional und saisonal einzukaufen, sag ich immer: die Natur weiß was sie tut ! Man sollte generell viel mehr frisches Gemüse im Winter essen um seinen Vital- und Mineralstoffhaushalt aufrecht zu erhalten! Ausgewogene Ernährung = gesunder Körper

Egal ob Grünkohl , Steckrüben, Knollenselerie, Weiß oder Rotkohl. Die Nährwertliste dieser Wintergemüse ist lang. Warum teuer Superfood importieren, wenn man für meist weniger als 1 € Wintergemüse auf dem Markt oder im Supermarkt bekommt!

TIPP: HIER findet ihr mein Rezept für einen leckeren Eintopf mit Rosenkohl, Weißkohl und Kartoffeln! Perfekt für kalte Tage und super günstig im Einkauf. Oder ihr macht euch einfach so einen Wintersalat wie oben: Kohl schneiden und mit Öl, Essig, Apfelessig, Salz und Pfeffer marinieren. Hmmmm

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Kalt schlafen

Ich schlafe, seit ich denken kann bei nicht mehr als 15 Grad im Winter. Geschuldet meiner Mama, die früher immer Heizkosten sparen wollte. Ich kann das nicht wissenschaftlich beweisen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass man einen gesünderen Schlaf hat und das Immunsystem stärkt! Ich lasse im Winter aber auch nicht das Fenster auf, das Kühlt nur alles aus, und treibt die Heizkostenrechnung in die Höhe!

Also ein moderates Klima im Schlafzimmer, keine 25 aber auch keine -5 Grad trägt meiner Meinung nach definitiv zum gesunden Wohlbefinden bei und hat sich bei mir die letzen Jahre bestätigt!

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Spazieren gehen

Früher fand ich das noch spießig, mittlerweile fahr ich total auf Spazieren gehen ab! Gerade wenn es kalt wird sollte man sich nicht daheim verkriechen sondern raus gehen! Gut eingepackt wird man auch garantiert nicht krank! Spazieren gehen ist zudem das gesündeste, was man seinem Körper schenken kann: es schont die Gelenke, stärkt den Körper nachhaltig, beugt Krankheiten vor, verlängern die Lebenserwartung.. die Liste ist ewig. Ich persönlich finde, dass regelmäßige Spaziergänge auch Herbst und Winterdepressionen vorbeugen, da man sich bewegt, den Blutkreislauf ankurbelt und so verhindert depressiv ins grau aus dem Fenster schauen und den Körper auf Sparfunktion zu fahren!

 

 

 

 

Vegan als Student : „Fleischbällchen“ auf Tomaten – Pilz Sugo

Ich liebe Italienische Küche, ich glaube ich könnte mich wochenlang von Pasta und Pizza und all den anderen wunderbaren Sachen ernähren die die italienische Küche bietet. Die Affinität dieser Kultur für einfache aber qualitativ hochwertige Zutaten begeistert mich und garantiert Einfachheit beim „übersetzen“ von Rezepte ins Vegane. Mein absolutes Lieblingskochbuch zu diesem Thema ist das von Attila Hildmann „Vegan italian style“, kanns nur jedem Empfehlen, dem manchmal die Inspirationen fehlen und einen kick im neue Sachen ausprobieren braucht.

Nun aber zum Rezept. Habe das mit meinem Freund gekocht und fands ziemlich nice! Also ausprobieren! Und wenn ihr kein Tofu fan seid, oder keine Zeit habt : macht nur die Spaghetti in der Sauce, allein das lohnt sich schon!

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Für die „Fleischbällchen“ braucht ihr ( etwa 12 Stück) :

60 gr. Sojagranulat
200 gr. Zwiebeln ( 2 mittlegroße)
4 Knoblauchzehen
Olivenöl, italienische Kräuter, Pfeffer & Salz
120 gr. Tofu natur
35 gr. Paniermehl
1 Tl Johannisbrotkernmehl
1 EL Tomatenmark
2 EL Hefeflocken
ggf. natürliche Süße

Vorgehensweise:

  1. Das Sojagranulat müsst ihr zunächst, am Besten in einer kleinen Schüssel, einweichen. Ihr kocht heißes Wasser mit dem Wasserkocher und gebt das dann gemeinsam mit einem Teelöffel Salz und etwas Bullion zu dem Granulat. Das Granulat sollte mindestens 5 Minuten Quellen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Dann bratet ihr die Zwiebeln zunächst in 2 EL Olivenöl an und gebt am Ende den Knoblauch hinzu.
  3. Jetzt das All-In Prinzip:

zerbröselten Tofu, Kräuter, gebratene Zwiebeln und Knoblauch, Paniermehl, Sojagranulat, Johannisbrotkernmehl ( WICHTIG sonst klebt das nicht ), Tomatenmark, Hefeflocken, Pfeffer&Salz, Gewürze eurer Wahl ( bei mir kommt noch Paprika und Cayenne Pfeffer rein). Nun verknetet ihr die Masse bis sie eine Teig ähnliche Konsistenz erreicht.

Rollt aus der Masse etwa 12 gleichgroße Bällchen. Diese bratet ihr dann in etwa 2 EL Olivenöl kross braun.

 

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Für die Sauce braucht ihr: 

2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
500 gr Tomaten
Italienische Kräuter, Pfeffer&Salz, Gewürze nach Wahl
Olivenöl
etwa 200 gr. Champignons
Schuss Rotwein

Vorgehensweise:

Zwiebeln und Knobi hacken und in Olivenöl anbraten. Champignons waschen, schneiden und dazu geben! Tomaten würfeln und nach einer Weile hinzugeben.  Mit Rotwein ablöschen und köcheln lassen! Nach etwa 5-10 Minuten Gewürze hinzugeben und weiter köcheln lassen. ( Für alle die es eilig haben: gebt die Gewürze gleich hinzu und lasst es halt so lange köcheln wie ihr Zeit entbehren ) Je länger den Sugo köchelt desto intensiver wird natürlich der Geschmack! Nudeln sehr al dente Kochen und noch 5 minuten im Sugo mitziehen lassen, hierbei auch die italienischen Kräuter ( wenn ihr frische verwendet ) hinzugeben!

 

Genießt es !

 

 

 

 

 

2 short reasons you should avoid Coffee to Go Cups

„viele kleine schritte ergeben irgendwann einen großen Schritt“

Reason 1

Die anscheinlichen „Papp to Go Becher“ sind praktisch nicht recyclebar da die Pappe innen mit einer feinen Plastikschicht überzogen ist. Das Ende eines To Go Bechers ist also nach einem maximalen Gebrauch von 15 Minuten die Verbrennungsanlage. Also ist die Lösung ein Mehrweg Becher. Bei manchen Kaffees bekommt ihr mittlerweile schon Rabatt, wenn ihr euren Eigenen mitbringt! Aber Achtung, die neuen Mehrwegbecher sind auch nicht immer die Grünste Alternative! Und eine Kaffeetasse in der Mensa, im Büro und Co lohnt sich statistisch erst dann wenn sie 2x benutzt wurde vor dem Spülen! Einen kontroversen Blick auf aktuelle Mehrwegsysteme findet ihr bei der ZEIT

Tipp: einen qualitativ hohen Thermobecher, der gut verschließbar ist und lange hält halte ich aktuell für die nachhaltigste Möglichkeit! Ich kann meinen Becher verschließen und in die Handtasche schmeißen ohne dass er ausläuft, der Kaffee hält 4 h warm und so habe ich ihn eigentlich IMMER dabei! ( meiner ist von Starbucks – war ein Geschenk!  ) Achtet also beim Kauf auf Funktionalität und Langlebigkeit. Ein recycle Bambusbecher sieht zwar schön aus, wird seinen Zweck aber nie erfüllen, da er in eurer Handtasche auslaufen würde, nach der Zeit unschön aussieht und eher Last als Nutzen wird wenn ihr ihn wirklich täglich nutzen wollt.

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Reason 2

Kaffee ist ein Luxusprodukt. Das vergessen die meisten! Wir importieren Kaffee aus weit entfernten Ländern. Die Plantagen dort belasten das Grundwasser und es wird Wald gerodet. Kaffee ist der zweitwichtigste Exportrohstoff nach Erdöl. Der stetig steigende Weltmarktpreis belastet enorm den Kleinbauern, der seine Erzeugungskosten nicht mehr decken kann. Auch folgende Zahlen sind wie bei allem erschreckend:  8,5 % des Gewinns gehen an die Plantagenbesitzer, 5,1 % sind Löhne für die Arbeiter. 17,8 % für Händler und Röster. 23,7 % für den Einzelhandel und 44,9 % für Steuern, Zoll und Frachtkosten.

Tipp: zwei mal überlegen. Brauch ich den Kaffee jetzt oder red ich mir nur ein dann wacher zu sein? Ist für mich Kaffee Genuss oder Koffeindroge? Täte mir und meinem Körper ein Liter Wasser nicht mehr gut ?

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Hello October – warum Slow Fashion mehr ist als Fair Fashion

Das ist wohl eines der Nachhaltigsten Outfits die ich je veröffentlicht habe – Warum? Die Bluse ist 2nd Hand, der Mantel 2nd Hand und die Hose 3 Jahre alt, der Gürtel 5 Jahre alt. Slow Fashion ist für mich in erster Hand nicht Fair fashion zu Konsumieren sondern seinen Konsum Minimal zu halten! Klar ist es toll, dass es immer mehr fair fashion labels gibt, aber widerspricht sich denn nicht das ständige konsumieren neu produzierter Teile mit dem Grundsatz Mode nachhaltig zu gestalten? Ich kann an einer Hand abzählen wie viel neue teile ich die letzten Zwei Jahre gekauft habe, weil ich gerade versuch all meine alten Sachen Stück für Stück ab- und auszutragen!

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Top 5 favorite Wildcamping Places in Portugal ( southern of Lisbon) – Praia 2

Vom Süden war ich enttäuscht, klar ist die Algarve Landschaftlich toll, aber leider voll voll und noch mal voll! Wir sind gar nicht mehr weiter Richtung Osten entlang der Küste gefahren. Im nachhinein habe ich mir sagen lassen, dass es da auch ganz schön sein soll, aber wohl nicht in der Hauptsaison. Wir waren einen Tag am Praia da Marinha. Ganz schön, wie auf den Bildern zu sehen ist, es gibt aber wesentlich schönere Plätze in diesem Land ganz ohne die Menschenmassen.

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Am nächsten Tag waren wir in Ferragudo Delphine schauen. Das war ein Geburtstagsgeschenk und wir waren super begeistert von dem Anbieter mit dem wir gegangen sind und ich kann Wildwatch nur jedem Weiterempfehlen.

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Geschlafen haben wir bei Ferragudo auf den Klippen. An der Algarve wird anscheinend regelmäßig kontrolliert, weswegen wir uns mit unserem Zelt wirklich mitten in die Pampa gestellt haben. Einfach von Ferragudo Richtung Praia da Marinha fahren und in die Wildnis Richtung Klippen abbiegen. Auf dem Bild ist leider sehr viel Nebel, aber dort wo es weiß wird, ging es 20 meter hinunter ins Meer.

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Was wirklich schön an diesem Abstecher in den Süden war, war das Städtchen Ferragudo. Tolle weiße Gassen, Pastellfarben und Ruhe. Kann ich wirklich nur empfehlen – wir haben leider sehr viele Hotelburgen und kaum schöne Plätze im Süden ausfindig machen können!

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Durchblick im Textilsiegeldschungel : Öko-Tex

Als ich kürzlich durch den Lidl marschiert bin, ist mir aufgefallen wie mittlerweile praktisch jedes Textile Produkt irgendein Öko-Tex label trägt. Heißt Öko hier wirklich noch Öko?  Kann man überhaupt einem Siegel vertrauen, dass ein 3.50€ T-Shirt bei einem Discounter trägt?

Zunächst muss man sich bewusst machen, dass Öko- Tex Siegel nicht gleich Öko-Tex Siegel ist. Es gibt super viele verschiedene Zertifizierungen und auch immer mehr Nachhaltige Extra Siegel.

Fangen wir bei den Basics an:

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STANDARD 100 by OEKO-TEX®

Dieses Siegel beinhaltet lediglich die Schadstoff-Prüfung der textilen Produkte. Ich sehe hier vor allem ein Problem in der Leichtigkeit dieses Siegel zu erreichen. Der Betrieb schickt lediglich Proben an das jeweilig zuständige Institut, das prüft und stellt eine schriftliche Konformitätserklärung für den Betrieb aus. Damit verpflichtet sich dieser, dass seine Artikel den Proben entsprechen. That´s it. Alle 3 Jahre findet dann noch eine angekündigte Kontrolle statt. In einer Färberei in Deutschland hat mir mal eine Mitarbeiterin gesagt, dass man das oeko-tex, welches in Deutschland ausgestellt wird tatsächlich sehr ernst nehmen kann, in anderen Ländern ist sie sich da nicht so sicher. Geprüft werden kann:

➔ Rohstoffe, Fasern, Filamente
➔ Garne, roh und veredelt
➔ textile Flächengebilde, roh und veredelt (gefärbt, bedruckt, ausgerüstet)
➔ konfektionierte Fertigprodukte
➔ textiles und nicht-textiles Zubehör

Leider wird hier teilweise eben nur vor Ort im Betrieb am fertigen Textil geprüft. Weiter geht der Standard 100 weder auf sozial Standards ein noch prüft er die Betriebsstätten der Textilindustrie auf Umweltfreundlichkeit und die daraus resultierenden Sozialverträglichkeit.

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STANDARD 1000 by OEKO-TEX®

Dieses Siegel prüft Betriebsstätten der Textilindustrie auf Umweltfreundlichkeit und die daraus resultierenden Sozialverträglichkeit. Dieses hat aber zur Voraussetzung, dass mindestens 30% der Gesamtproduktion Öko-Tex Standard 100 zertifiziert ist. Es geht auf Arbeitssicherheit, soziale Kriterien, Abwasserreinigung, Abluftemissionen und umweltfreundliche Abfallwirtschaft ein. Geprüft wird in jährlichen Audits.

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Erreicht ein Unternehmen beide Zertifizierungen, Öko-Tex 100 für all seine Produkte sowie Öko-Tex 1000 für alle beteiligten Produktionsstätten, so werden diese unter dem Siegel Öko-Tex 100plus zusammengefasst. Sprich, wenn es überhaupt ein Öko-Tex Standart Siegel gibt dem man einigermaßen Vertrauen schenken kann, ist es dieses hier! Man muss jedoch im Hinterkopf behalten, dass das erlangen der Zertifikate allgemein relativ leicht ist. HIER findet ihr einen guten Vergleich, welche Schadstoffe beispielsweise überhaupt geprüft werden.

 

Label_MiG_DE_302x168px_Image_302MADE IN GREEN by OEKO-TEX®

Dieses Zertifikat ist relativ neu und nach längerer Recherche wohl das „neue“ Standard 100plus. Es beinhaltet folgende Kriterien:

  • produziert aus Materialien die nach Standard 100 zertifiziert wurden
  • produziert in umweltfreundlichen Betrieben
  • produziert an sicheren und sozialverträglichen Arbeitsplätzen

Ein Plus für mich ist, dass man auf der offiziellen Homepage mit seiner Produkt -ID nachverfolgen kann, was und wo alles geprüft wurde. Wichtig ist aber hier wieder: Schadstoffe die Beispielsweise in der Baumwolle enthalten sind  können teilweise nicht nachgewiesen werden, weil sie eben durch die nachfolgenden Prozesse der Verarbeitung zum textilen Artikel eliminiert wurden. Das heißt. dass ein Öko-Tex zertifiziertes Teil noch lang nicht aus Bio Baumwoll o.ä. hergestellt wurde! Da muss man dann extra darauf Achten, wenn man die Produkt – ID eingegeben hat, ob auch der Rohstoff geprüft wurder oder nur das fertige Produkt. Außerdem sind die Kontrollen meist angekündigt und das Unternehmen kann sich entsprechend vorbereiten.

Solltet ihr also euch vermehrt dafür Interessieren was eure Kleidung für Zertifikate trägt, ist das Made in Green wohl eine transparenter Möglichkeit für nachhaltige Textilien allgemein, für mich persönlich jedoch kein Ausreichendes Siegel für Naturfasern! Es sind zu viel Lücken vorhanden! ( Am ehesten würde ich noch Öko-Tex Siegeln die durch das Hohenstein Institut in Deutschland geprüft werden vertrauen. )

Für Naturfasern würde ich eher wohl nach dem GOTS ausschau halten. HIER findet ihr einen Artikel zu diesem Textilsiegel.