4 Tipps für die kalte Jahreszeit

Aufgewachsen im guten alten Freiburger Öko Haushalt, bin ich es gewohnt Krankheiten und Symptomen erstmal mit Hausmittelchen und der Natur vorzubeugen. Diese vier Punkte haben sich nun über Jahre bewährt und ich kann wirklich an einer Hand abzählen wie oft ich Krank geworden bin!

IMG_1788.JPG

Ingwer, Königskerze, Ringelblumen, Salbei, Pfefferminze, Lavendel

Das ist die Kombi des Kräutertees, den meine Mama mir immer mit gibt. Alles aus dem Garten. Den Ingwer kauf ich natürlich Bio dazu.

Wir vergessen oft die heilende Wirkung von so vielen Pflanzen die direkt vor unserer Haustüre wachsen! Ingwer stärkt die Abwehrkräfte, Königskerze hilft wunderbar gegen Halsschmerzen ( mein absoluter Geheimtipp!), die Ringelblume ist ein heilender Alleskönner, Salbei wirkt entzündungshemmend und Lavendel beruhigend und entspannend!

Es macht also Sinn mal einen Abstecher in Omas Kräutergarten zu machen oder selbst einige Kräuter in der Küche zu ziehen! Hilft garantiert und ist zudem günstig und Abfallfrei! Ihr müsst einfach immer wieder „ernten“ und die Blätter und Blüten trocknen lassen. Aufbewahren kann man dann die Kräutermischung eine halbe Ewigkeit! TIPP: auf Flohmärkten finde ich immer zuckersüße Teedosen, in denen ich den Tee aufbewahre. 

 

IMG_1797.JPG

Regionales Wintergemüse

Mal abgesehen von dem Nachhaltigkeitsaspekt nur regional und saisonal einzukaufen, sag ich immer: die Natur weiß was sie tut ! Man sollte generell viel mehr frisches Gemüse im Winter essen um seinen Vital- und Mineralstoffhaushalt aufrecht zu erhalten! Ausgewogene Ernährung = gesunder Körper

Egal ob Grünkohl , Steckrüben, Knollenselerie, Weiß oder Rotkohl. Die Nährwertliste dieser Wintergemüse ist lang. Warum teuer Superfood importieren, wenn man für meist weniger als 1 € Wintergemüse auf dem Markt oder im Supermarkt bekommt!

TIPP: HIER findet ihr mein Rezept für einen leckeren Eintopf mit Rosenkohl, Weißkohl und Kartoffeln! Perfekt für kalte Tage und super günstig im Einkauf. Oder ihr macht euch einfach so einen Wintersalat wie oben: Kohl schneiden und mit Öl, Essig, Apfelessig, Salz und Pfeffer marinieren. Hmmmm

IMG_1803

Kalt schlafen

Ich schlafe, seit ich denken kann bei nicht mehr als 15 Grad im Winter. Geschuldet meiner Mama, die früher immer Heizkosten sparen wollte. Ich kann das nicht wissenschaftlich beweisen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass man einen gesünderen Schlaf hat und das Immunsystem stärkt! Ich lasse im Winter aber auch nicht das Fenster auf, das Kühlt nur alles aus, und treibt die Heizkostenrechnung in die Höhe!

Also ein moderates Klima im Schlafzimmer, keine 25 aber auch keine -5 Grad trägt meiner Meinung nach definitiv zum gesunden Wohlbefinden bei und hat sich bei mir die letzen Jahre bestätigt!

IMG_1706

Spazieren gehen

Früher fand ich das noch spießig, mittlerweile fahr ich total auf Spazieren gehen ab! Gerade wenn es kalt wird sollte man sich nicht daheim verkriechen sondern raus gehen! Gut eingepackt wird man auch garantiert nicht krank! Spazieren gehen ist zudem das gesündeste, was man seinem Körper schenken kann: es schont die Gelenke, stärkt den Körper nachhaltig, beugt Krankheiten vor, verlängern die Lebenserwartung.. die Liste ist ewig. Ich persönlich finde, dass regelmäßige Spaziergänge auch Herbst und Winterdepressionen vorbeugen, da man sich bewegt, den Blutkreislauf ankurbelt und so verhindert depressiv ins grau aus dem Fenster schauen und den Körper auf Sparfunktion zu fahren!

 

 

 

 

Advertisements

Vegan als Student : „Fleischbällchen“ auf Tomaten – Pilz Sugo

Ich liebe Italienische Küche, ich glaube ich könnte mich wochenlang von Pasta und Pizza und all den anderen wunderbaren Sachen ernähren die die italienische Küche bietet. Die Affinität dieser Kultur für einfache aber qualitativ hochwertige Zutaten begeistert mich und garantiert Einfachheit beim „übersetzen“ von Rezepte ins Vegane. Mein absolutes Lieblingskochbuch zu diesem Thema ist das von Attila Hildmann „Vegan italian style“, kanns nur jedem Empfehlen, dem manchmal die Inspirationen fehlen und einen kick im neue Sachen ausprobieren braucht.

Nun aber zum Rezept. Habe das mit meinem Freund gekocht und fands ziemlich nice! Also ausprobieren! Und wenn ihr kein Tofu fan seid, oder keine Zeit habt : macht nur die Spaghetti in der Sauce, allein das lohnt sich schon!

img_1659.jpg

Für die „Fleischbällchen“ braucht ihr ( etwa 12 Stück) :

60 gr. Sojagranulat
200 gr. Zwiebeln ( 2 mittlegroße)
4 Knoblauchzehen
Olivenöl, italienische Kräuter, Pfeffer & Salz
120 gr. Tofu natur
35 gr. Paniermehl
1 Tl Johannisbrotkernmehl
1 EL Tomatenmark
2 EL Hefeflocken
ggf. natürliche Süße

Vorgehensweise:

  1. Das Sojagranulat müsst ihr zunächst, am Besten in einer kleinen Schüssel, einweichen. Ihr kocht heißes Wasser mit dem Wasserkocher und gebt das dann gemeinsam mit einem Teelöffel Salz und etwas Bullion zu dem Granulat. Das Granulat sollte mindestens 5 Minuten Quellen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Dann bratet ihr die Zwiebeln zunächst in 2 EL Olivenöl an und gebt am Ende den Knoblauch hinzu.
  3. Jetzt das All-In Prinzip:

zerbröselten Tofu, Kräuter, gebratene Zwiebeln und Knoblauch, Paniermehl, Sojagranulat, Johannisbrotkernmehl ( WICHTIG sonst klebt das nicht ), Tomatenmark, Hefeflocken, Pfeffer&Salz, Gewürze eurer Wahl ( bei mir kommt noch Paprika und Cayenne Pfeffer rein). Nun verknetet ihr die Masse bis sie eine Teig ähnliche Konsistenz erreicht.

Rollt aus der Masse etwa 12 gleichgroße Bällchen. Diese bratet ihr dann in etwa 2 EL Olivenöl kross braun.

 

IMG_1684

Für die Sauce braucht ihr: 

2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
500 gr Tomaten
Italienische Kräuter, Pfeffer&Salz, Gewürze nach Wahl
Olivenöl
etwa 200 gr. Champignons
Schuss Rotwein

Vorgehensweise:

Zwiebeln und Knobi hacken und in Olivenöl anbraten. Champignons waschen, schneiden und dazu geben! Tomaten würfeln und nach einer Weile hinzugeben.  Mit Rotwein ablöschen und köcheln lassen! Nach etwa 5-10 Minuten Gewürze hinzugeben und weiter köcheln lassen. ( Für alle die es eilig haben: gebt die Gewürze gleich hinzu und lasst es halt so lange köcheln wie ihr Zeit entbehren ) Je länger den Sugo köchelt desto intensiver wird natürlich der Geschmack! Nudeln sehr al dente Kochen und noch 5 minuten im Sugo mitziehen lassen, hierbei auch die italienischen Kräuter ( wenn ihr frische verwendet ) hinzugeben!

 

Genießt es !