4 Tipps für die kalte Jahreszeit

Aufgewachsen im guten alten Freiburger Öko Haushalt, bin ich es gewohnt Krankheiten und Symptomen erstmal mit Hausmittelchen und der Natur vorzubeugen. Diese vier Punkte haben sich nun über Jahre bewährt und ich kann wirklich an einer Hand abzählen wie oft ich Krank geworden bin!

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Ingwer, Königskerze, Ringelblumen, Salbei, Pfefferminze, Lavendel

Das ist die Kombi des Kräutertees, den meine Mama mir immer mit gibt. Alles aus dem Garten. Den Ingwer kauf ich natürlich Bio dazu.

Wir vergessen oft die heilende Wirkung von so vielen Pflanzen die direkt vor unserer Haustüre wachsen! Ingwer stärkt die Abwehrkräfte, Königskerze hilft wunderbar gegen Halsschmerzen ( mein absoluter Geheimtipp!), die Ringelblume ist ein heilender Alleskönner, Salbei wirkt entzündungshemmend und Lavendel beruhigend und entspannend!

Es macht also Sinn mal einen Abstecher in Omas Kräutergarten zu machen oder selbst einige Kräuter in der Küche zu ziehen! Hilft garantiert und ist zudem günstig und Abfallfrei! Ihr müsst einfach immer wieder „ernten“ und die Blätter und Blüten trocknen lassen. Aufbewahren kann man dann die Kräutermischung eine halbe Ewigkeit! TIPP: auf Flohmärkten finde ich immer zuckersüße Teedosen, in denen ich den Tee aufbewahre. 

 

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Regionales Wintergemüse

Mal abgesehen von dem Nachhaltigkeitsaspekt nur regional und saisonal einzukaufen, sag ich immer: die Natur weiß was sie tut ! Man sollte generell viel mehr frisches Gemüse im Winter essen um seinen Vital- und Mineralstoffhaushalt aufrecht zu erhalten! Ausgewogene Ernährung = gesunder Körper

Egal ob Grünkohl , Steckrüben, Knollenselerie, Weiß oder Rotkohl. Die Nährwertliste dieser Wintergemüse ist lang. Warum teuer Superfood importieren, wenn man für meist weniger als 1 € Wintergemüse auf dem Markt oder im Supermarkt bekommt!

TIPP: HIER findet ihr mein Rezept für einen leckeren Eintopf mit Rosenkohl, Weißkohl und Kartoffeln! Perfekt für kalte Tage und super günstig im Einkauf. Oder ihr macht euch einfach so einen Wintersalat wie oben: Kohl schneiden und mit Öl, Essig, Apfelessig, Salz und Pfeffer marinieren. Hmmmm

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Kalt schlafen

Ich schlafe, seit ich denken kann bei nicht mehr als 15 Grad im Winter. Geschuldet meiner Mama, die früher immer Heizkosten sparen wollte. Ich kann das nicht wissenschaftlich beweisen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass man einen gesünderen Schlaf hat und das Immunsystem stärkt! Ich lasse im Winter aber auch nicht das Fenster auf, das Kühlt nur alles aus, und treibt die Heizkostenrechnung in die Höhe!

Also ein moderates Klima im Schlafzimmer, keine 25 aber auch keine -5 Grad trägt meiner Meinung nach definitiv zum gesunden Wohlbefinden bei und hat sich bei mir die letzen Jahre bestätigt!

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Spazieren gehen

Früher fand ich das noch spießig, mittlerweile fahr ich total auf Spazieren gehen ab! Gerade wenn es kalt wird sollte man sich nicht daheim verkriechen sondern raus gehen! Gut eingepackt wird man auch garantiert nicht krank! Spazieren gehen ist zudem das gesündeste, was man seinem Körper schenken kann: es schont die Gelenke, stärkt den Körper nachhaltig, beugt Krankheiten vor, verlängern die Lebenserwartung.. die Liste ist ewig. Ich persönlich finde, dass regelmäßige Spaziergänge auch Herbst und Winterdepressionen vorbeugen, da man sich bewegt, den Blutkreislauf ankurbelt und so verhindert depressiv ins grau aus dem Fenster schauen und den Körper auf Sparfunktion zu fahren!

 

 

 

 

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2 short reasons you should avoid Coffee to Go Cups

„viele kleine schritte ergeben irgendwann einen großen Schritt“

Reason 1

Die anscheinlichen „Papp to Go Becher“ sind praktisch nicht recyclebar da die Pappe innen mit einer feinen Plastikschicht überzogen ist. Das Ende eines To Go Bechers ist also nach einem maximalen Gebrauch von 15 Minuten die Verbrennungsanlage. Also ist die Lösung ein Mehrweg Becher. Bei manchen Kaffees bekommt ihr mittlerweile schon Rabatt, wenn ihr euren Eigenen mitbringt! Aber Achtung, die neuen Mehrwegbecher sind auch nicht immer die Grünste Alternative! Und eine Kaffeetasse in der Mensa, im Büro und Co lohnt sich statistisch erst dann wenn sie 2x benutzt wurde vor dem Spülen! Einen kontroversen Blick auf aktuelle Mehrwegsysteme findet ihr bei der ZEIT

Tipp: einen qualitativ hohen Thermobecher, der gut verschließbar ist und lange hält halte ich aktuell für die nachhaltigste Möglichkeit! Ich kann meinen Becher verschließen und in die Handtasche schmeißen ohne dass er ausläuft, der Kaffee hält 4 h warm und so habe ich ihn eigentlich IMMER dabei! ( meiner ist von Starbucks – war ein Geschenk!  ) Achtet also beim Kauf auf Funktionalität und Langlebigkeit. Ein recycle Bambusbecher sieht zwar schön aus, wird seinen Zweck aber nie erfüllen, da er in eurer Handtasche auslaufen würde, nach der Zeit unschön aussieht und eher Last als Nutzen wird wenn ihr ihn wirklich täglich nutzen wollt.

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Reason 2

Kaffee ist ein Luxusprodukt. Das vergessen die meisten! Wir importieren Kaffee aus weit entfernten Ländern. Die Plantagen dort belasten das Grundwasser und es wird Wald gerodet. Kaffee ist der zweitwichtigste Exportrohstoff nach Erdöl. Der stetig steigende Weltmarktpreis belastet enorm den Kleinbauern, der seine Erzeugungskosten nicht mehr decken kann. Auch folgende Zahlen sind wie bei allem erschreckend:  8,5 % des Gewinns gehen an die Plantagenbesitzer, 5,1 % sind Löhne für die Arbeiter. 17,8 % für Händler und Röster. 23,7 % für den Einzelhandel und 44,9 % für Steuern, Zoll und Frachtkosten.

Tipp: zwei mal überlegen. Brauch ich den Kaffee jetzt oder red ich mir nur ein dann wacher zu sein? Ist für mich Kaffee Genuss oder Koffeindroge? Täte mir und meinem Körper ein Liter Wasser nicht mehr gut ?

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