Just another Friday

Der Black Friday ist Gesprächsthema Nummer eins, alle machen einen Riesen Aufruhr drum, egal ob dafür oder dagegen. Warum tun wir einfach nicht so, als wär das ein ganz normaler Freitag, so wieder jeder andere. Warum drehen wir nicht einfach ein Stück Geschichte zurück, lassen die US Amerikaner ihren Thanksgiving feiern und sich am Tag darauf meinetwegen die Köpfe in der Mall einschlagen. Alle Welt wettert gegen die Amerikaner und ihren konsumorientierten Lebensstil, aber  wenns hart auf hart kommt tun wir so als wär der cyber monday auf amazon das Schönste was uns auf dieser Welt passieren könnte. Uns geht´s so gut, jeder hat im Schnitt ein Auto vor dem Haus stehen, hat einen Fernseh, ein Smartphone, eine Anlage, zu viel Kleider im Schrank, genug Essen, Sicherheit, ein funktionierendes Gesundheitssystem, ein kostenloses Schulsystem… Warum übernehmen wir nicht den Grundgedanken des Thanksgiving und sind dankbar für das was wir haben, anstatt nur den Black Friday zu adaptieren und noch mehr Dinge zu kaufen, die wir eh nicht brauchen.

Lasst uns die Kraft des Konsumenten nicht vergessen, denn Angebot entsteht ja bekanntlich aus der Nachfrage. Je mehr Personen diesen wunderbaren Tag für einen Spaziergang in der Natur als durch die Einkaufspassage nutzen, desto mehr laufen wir gegen einen hype an, der wieder nur eine andere Beschäftigungstherapie dafür ist, sich nicht mit sich selbst und den essentiellen Dingen des Lebens zu beschäftigen.

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Dariadaria hat von heute bis Montag ihren Online Shop lahm gelegt. Danke für dieses Statement. Wer sich heute entschließt in ein reduziertes Fairfashionteil zu investieren, go for it, aber überlegt euch wirklich gut, ob ihr es wirklich braucht, ob ihr es gekauft hättet auch ohne Rabatt und ob ihr sowas nicht doch noch irgendwo im Schrank habt.

Buy less Choose Well Make it last. Bei Mia gibts eine Übersicht über „Faire“ Black Friday Angebote.

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// der Pulli ist 100% Kamelhaar geklaut von meiner Mama ursprünglich von HessNatur (nur zu empfehlen, das ist so weich und warm!)

// die Jeans kennt ihr schon aus diesem Post, ist ein altes Fairfashion Teil und schon über 3 Jahre alt.

// der Mantel ist aus der 2011er Kollektion von Marc´o Polo. Hab bei Marc´o Polo mal im Outlet gearbeitet, aber dann gekündigt, weil mir der CEO erklärt hat, dass sie die Organic Cotton shirts wieder aus dem Sortiment nehmen weils niemand juckt

// die Schuhe sind von Gabor, mit der Marke bin ich praktisch aufgewachsen. Durch eine KnieOP muss ich immer auf ein gutes Fußbett achten, und in Gaborschuhen flieg ich einfach. Ein Nachhaltigkeitsstatement der Marke könnt ihr HIER nachlesen

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4 Tipps für die kalte Jahreszeit

Aufgewachsen im guten alten Freiburger Öko Haushalt, bin ich es gewohnt Krankheiten und Symptomen erstmal mit Hausmittelchen und der Natur vorzubeugen. Diese vier Punkte haben sich nun über Jahre bewährt und ich kann wirklich an einer Hand abzählen wie oft ich Krank geworden bin!

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Ingwer, Königskerze, Ringelblumen, Salbei, Pfefferminze, Lavendel

Das ist die Kombi des Kräutertees, den meine Mama mir immer mit gibt. Alles aus dem Garten. Den Ingwer kauf ich natürlich Bio dazu.

Wir vergessen oft die heilende Wirkung von so vielen Pflanzen die direkt vor unserer Haustüre wachsen! Ingwer stärkt die Abwehrkräfte, Königskerze hilft wunderbar gegen Halsschmerzen ( mein absoluter Geheimtipp!), die Ringelblume ist ein heilender Alleskönner, Salbei wirkt entzündungshemmend und Lavendel beruhigend und entspannend!

Es macht also Sinn mal einen Abstecher in Omas Kräutergarten zu machen oder selbst einige Kräuter in der Küche zu ziehen! Hilft garantiert und ist zudem günstig und Abfallfrei! Ihr müsst einfach immer wieder „ernten“ und die Blätter und Blüten trocknen lassen. Aufbewahren kann man dann die Kräutermischung eine halbe Ewigkeit! TIPP: auf Flohmärkten finde ich immer zuckersüße Teedosen, in denen ich den Tee aufbewahre. 

 

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Regionales Wintergemüse

Mal abgesehen von dem Nachhaltigkeitsaspekt nur regional und saisonal einzukaufen, sag ich immer: die Natur weiß was sie tut ! Man sollte generell viel mehr frisches Gemüse im Winter essen um seinen Vital- und Mineralstoffhaushalt aufrecht zu erhalten! Ausgewogene Ernährung = gesunder Körper

Egal ob Grünkohl , Steckrüben, Knollenselerie, Weiß oder Rotkohl. Die Nährwertliste dieser Wintergemüse ist lang. Warum teuer Superfood importieren, wenn man für meist weniger als 1 € Wintergemüse auf dem Markt oder im Supermarkt bekommt!

TIPP: HIER findet ihr mein Rezept für einen leckeren Eintopf mit Rosenkohl, Weißkohl und Kartoffeln! Perfekt für kalte Tage und super günstig im Einkauf. Oder ihr macht euch einfach so einen Wintersalat wie oben: Kohl schneiden und mit Öl, Essig, Apfelessig, Salz und Pfeffer marinieren. Hmmmm

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Kalt schlafen

Ich schlafe, seit ich denken kann bei nicht mehr als 15 Grad im Winter. Geschuldet meiner Mama, die früher immer Heizkosten sparen wollte. Ich kann das nicht wissenschaftlich beweisen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass man einen gesünderen Schlaf hat und das Immunsystem stärkt! Ich lasse im Winter aber auch nicht das Fenster auf, das Kühlt nur alles aus, und treibt die Heizkostenrechnung in die Höhe!

Also ein moderates Klima im Schlafzimmer, keine 25 aber auch keine -5 Grad trägt meiner Meinung nach definitiv zum gesunden Wohlbefinden bei und hat sich bei mir die letzen Jahre bestätigt!

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Spazieren gehen

Früher fand ich das noch spießig, mittlerweile fahr ich total auf Spazieren gehen ab! Gerade wenn es kalt wird sollte man sich nicht daheim verkriechen sondern raus gehen! Gut eingepackt wird man auch garantiert nicht krank! Spazieren gehen ist zudem das gesündeste, was man seinem Körper schenken kann: es schont die Gelenke, stärkt den Körper nachhaltig, beugt Krankheiten vor, verlängern die Lebenserwartung.. die Liste ist ewig. Ich persönlich finde, dass regelmäßige Spaziergänge auch Herbst und Winterdepressionen vorbeugen, da man sich bewegt, den Blutkreislauf ankurbelt und so verhindert depressiv ins grau aus dem Fenster schauen und den Körper auf Sparfunktion zu fahren!

 

 

 

 

Vegan als Student : „Fleischbällchen“ auf Tomaten – Pilz Sugo

Ich liebe Italienische Küche, ich glaube ich könnte mich wochenlang von Pasta und Pizza und all den anderen wunderbaren Sachen ernähren die die italienische Küche bietet. Die Affinität dieser Kultur für einfache aber qualitativ hochwertige Zutaten begeistert mich und garantiert Einfachheit beim „übersetzen“ von Rezepte ins Vegane. Mein absolutes Lieblingskochbuch zu diesem Thema ist das von Attila Hildmann „Vegan italian style“, kanns nur jedem Empfehlen, dem manchmal die Inspirationen fehlen und einen kick im neue Sachen ausprobieren braucht.

Nun aber zum Rezept. Habe das mit meinem Freund gekocht und fands ziemlich nice! Also ausprobieren! Und wenn ihr kein Tofu fan seid, oder keine Zeit habt : macht nur die Spaghetti in der Sauce, allein das lohnt sich schon!

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Für die „Fleischbällchen“ braucht ihr ( etwa 12 Stück) :

60 gr. Sojagranulat
200 gr. Zwiebeln ( 2 mittlegroße)
4 Knoblauchzehen
Olivenöl, italienische Kräuter, Pfeffer & Salz
120 gr. Tofu natur
35 gr. Paniermehl
1 Tl Johannisbrotkernmehl
1 EL Tomatenmark
2 EL Hefeflocken
ggf. natürliche Süße

Vorgehensweise:

  1. Das Sojagranulat müsst ihr zunächst, am Besten in einer kleinen Schüssel, einweichen. Ihr kocht heißes Wasser mit dem Wasserkocher und gebt das dann gemeinsam mit einem Teelöffel Salz und etwas Bullion zu dem Granulat. Das Granulat sollte mindestens 5 Minuten Quellen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Dann bratet ihr die Zwiebeln zunächst in 2 EL Olivenöl an und gebt am Ende den Knoblauch hinzu.
  3. Jetzt das All-In Prinzip:

zerbröselten Tofu, Kräuter, gebratene Zwiebeln und Knoblauch, Paniermehl, Sojagranulat, Johannisbrotkernmehl ( WICHTIG sonst klebt das nicht ), Tomatenmark, Hefeflocken, Pfeffer&Salz, Gewürze eurer Wahl ( bei mir kommt noch Paprika und Cayenne Pfeffer rein). Nun verknetet ihr die Masse bis sie eine Teig ähnliche Konsistenz erreicht.

Rollt aus der Masse etwa 12 gleichgroße Bällchen. Diese bratet ihr dann in etwa 2 EL Olivenöl kross braun.

 

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Für die Sauce braucht ihr: 

2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
500 gr Tomaten
Italienische Kräuter, Pfeffer&Salz, Gewürze nach Wahl
Olivenöl
etwa 200 gr. Champignons
Schuss Rotwein

Vorgehensweise:

Zwiebeln und Knobi hacken und in Olivenöl anbraten. Champignons waschen, schneiden und dazu geben! Tomaten würfeln und nach einer Weile hinzugeben.  Mit Rotwein ablöschen und köcheln lassen! Nach etwa 5-10 Minuten Gewürze hinzugeben und weiter köcheln lassen. ( Für alle die es eilig haben: gebt die Gewürze gleich hinzu und lasst es halt so lange köcheln wie ihr Zeit entbehren ) Je länger den Sugo köchelt desto intensiver wird natürlich der Geschmack! Nudeln sehr al dente Kochen und noch 5 minuten im Sugo mitziehen lassen, hierbei auch die italienischen Kräuter ( wenn ihr frische verwendet ) hinzugeben!

 

Genießt es !

 

 

 

 

 

2 short reasons you should avoid Coffee to Go Cups

„viele kleine schritte ergeben irgendwann einen großen Schritt“

Reason 1

Die anscheinlichen „Papp to Go Becher“ sind praktisch nicht recyclebar da die Pappe innen mit einer feinen Plastikschicht überzogen ist. Das Ende eines To Go Bechers ist also nach einem maximalen Gebrauch von 15 Minuten die Verbrennungsanlage. Also ist die Lösung ein Mehrweg Becher. Bei manchen Kaffees bekommt ihr mittlerweile schon Rabatt, wenn ihr euren Eigenen mitbringt! Aber Achtung, die neuen Mehrwegbecher sind auch nicht immer die Grünste Alternative! Und eine Kaffeetasse in der Mensa, im Büro und Co lohnt sich statistisch erst dann wenn sie 2x benutzt wurde vor dem Spülen! Einen kontroversen Blick auf aktuelle Mehrwegsysteme findet ihr bei der ZEIT

Tipp: einen qualitativ hohen Thermobecher, der gut verschließbar ist und lange hält halte ich aktuell für die nachhaltigste Möglichkeit! Ich kann meinen Becher verschließen und in die Handtasche schmeißen ohne dass er ausläuft, der Kaffee hält 4 h warm und so habe ich ihn eigentlich IMMER dabei! ( meiner ist von Starbucks – war ein Geschenk!  ) Achtet also beim Kauf auf Funktionalität und Langlebigkeit. Ein recycle Bambusbecher sieht zwar schön aus, wird seinen Zweck aber nie erfüllen, da er in eurer Handtasche auslaufen würde, nach der Zeit unschön aussieht und eher Last als Nutzen wird wenn ihr ihn wirklich täglich nutzen wollt.

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Reason 2

Kaffee ist ein Luxusprodukt. Das vergessen die meisten! Wir importieren Kaffee aus weit entfernten Ländern. Die Plantagen dort belasten das Grundwasser und es wird Wald gerodet. Kaffee ist der zweitwichtigste Exportrohstoff nach Erdöl. Der stetig steigende Weltmarktpreis belastet enorm den Kleinbauern, der seine Erzeugungskosten nicht mehr decken kann. Auch folgende Zahlen sind wie bei allem erschreckend:  8,5 % des Gewinns gehen an die Plantagenbesitzer, 5,1 % sind Löhne für die Arbeiter. 17,8 % für Händler und Röster. 23,7 % für den Einzelhandel und 44,9 % für Steuern, Zoll und Frachtkosten.

Tipp: zwei mal überlegen. Brauch ich den Kaffee jetzt oder red ich mir nur ein dann wacher zu sein? Ist für mich Kaffee Genuss oder Koffeindroge? Täte mir und meinem Körper ein Liter Wasser nicht mehr gut ?

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Hello October – warum Slow Fashion mehr ist als Fair Fashion

Das ist wohl eines der Nachhaltigsten Outfits die ich je veröffentlicht habe – Warum? Die Bluse ist 2nd Hand, der Mantel 2nd Hand und die Hose 3 Jahre alt, der Gürtel 5 Jahre alt. Slow Fashion ist für mich in erster Hand nicht Fair fashion zu Konsumieren sondern seinen Konsum Minimal zu halten! Klar ist es toll, dass es immer mehr fair fashion labels gibt, aber widerspricht sich denn nicht das ständige konsumieren neu produzierter Teile mit dem Grundsatz Mode nachhaltig zu gestalten? Ich kann an einer Hand abzählen wie viel neue teile ich die letzten Zwei Jahre gekauft habe, weil ich gerade versuch all meine alten Sachen Stück für Stück ab- und auszutragen!

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Top 5 favorite Wildcamping Places in Portugal ( southern of Lisbon) – Praia 2

Vom Süden war ich enttäuscht, klar ist die Algarve Landschaftlich toll, aber leider voll voll und noch mal voll! Wir sind gar nicht mehr weiter Richtung Osten entlang der Küste gefahren. Im nachhinein habe ich mir sagen lassen, dass es da auch ganz schön sein soll, aber wohl nicht in der Hauptsaison. Wir waren einen Tag am Praia da Marinha. Ganz schön, wie auf den Bildern zu sehen ist, es gibt aber wesentlich schönere Plätze in diesem Land ganz ohne die Menschenmassen.

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Am nächsten Tag waren wir in Ferragudo Delphine schauen. Das war ein Geburtstagsgeschenk und wir waren super begeistert von dem Anbieter mit dem wir gegangen sind und ich kann Wildwatch nur jedem Weiterempfehlen.

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Geschlafen haben wir bei Ferragudo auf den Klippen. An der Algarve wird anscheinend regelmäßig kontrolliert, weswegen wir uns mit unserem Zelt wirklich mitten in die Pampa gestellt haben. Einfach von Ferragudo Richtung Praia da Marinha fahren und in die Wildnis Richtung Klippen abbiegen. Auf dem Bild ist leider sehr viel Nebel, aber dort wo es weiß wird, ging es 20 meter hinunter ins Meer.

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Was wirklich schön an diesem Abstecher in den Süden war, war das Städtchen Ferragudo. Tolle weiße Gassen, Pastellfarben und Ruhe. Kann ich wirklich nur empfehlen – wir haben leider sehr viele Hotelburgen und kaum schöne Plätze im Süden ausfindig machen können!

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Durchblick im Textilsiegeldschungel : Öko-Tex

Als ich kürzlich durch den Lidl marschiert bin, ist mir aufgefallen wie mittlerweile praktisch jedes Textile Produkt irgendein Öko-Tex label trägt. Heißt Öko hier wirklich noch Öko?  Kann man überhaupt einem Siegel vertrauen, dass ein 3.50€ T-Shirt bei einem Discounter trägt?

Zunächst muss man sich bewusst machen, dass Öko- Tex Siegel nicht gleich Öko-Tex Siegel ist. Es gibt super viele verschiedene Zertifizierungen und auch immer mehr Nachhaltige Extra Siegel.

Fangen wir bei den Basics an:

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STANDARD 100 by OEKO-TEX®

Dieses Siegel beinhaltet lediglich die Schadstoff-Prüfung der textilen Produkte. Ich sehe hier vor allem ein Problem in der Leichtigkeit dieses Siegel zu erreichen. Der Betrieb schickt lediglich Proben an das jeweilig zuständige Institut, das prüft und stellt eine schriftliche Konformitätserklärung für den Betrieb aus. Damit verpflichtet sich dieser, dass seine Artikel den Proben entsprechen. That´s it. Alle 3 Jahre findet dann noch eine angekündigte Kontrolle statt. In einer Färberei in Deutschland hat mir mal eine Mitarbeiterin gesagt, dass man das oeko-tex, welches in Deutschland ausgestellt wird tatsächlich sehr ernst nehmen kann, in anderen Ländern ist sie sich da nicht so sicher. Geprüft werden kann:

➔ Rohstoffe, Fasern, Filamente
➔ Garne, roh und veredelt
➔ textile Flächengebilde, roh und veredelt (gefärbt, bedruckt, ausgerüstet)
➔ konfektionierte Fertigprodukte
➔ textiles und nicht-textiles Zubehör

Leider wird hier teilweise eben nur vor Ort im Betrieb am fertigen Textil geprüft. Weiter geht der Standard 100 weder auf sozial Standards ein noch prüft er die Betriebsstätten der Textilindustrie auf Umweltfreundlichkeit und die daraus resultierenden Sozialverträglichkeit.

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STANDARD 1000 by OEKO-TEX®

Dieses Siegel prüft Betriebsstätten der Textilindustrie auf Umweltfreundlichkeit und die daraus resultierenden Sozialverträglichkeit. Dieses hat aber zur Voraussetzung, dass mindestens 30% der Gesamtproduktion Öko-Tex Standard 100 zertifiziert ist. Es geht auf Arbeitssicherheit, soziale Kriterien, Abwasserreinigung, Abluftemissionen und umweltfreundliche Abfallwirtschaft ein. Geprüft wird in jährlichen Audits.

OEKO_100_RGB_ENGLISH_LightboxImageSTANDARD 100plus by OEKO-TEX®

Erreicht ein Unternehmen beide Zertifizierungen, Öko-Tex 100 für all seine Produkte sowie Öko-Tex 1000 für alle beteiligten Produktionsstätten, so werden diese unter dem Siegel Öko-Tex 100plus zusammengefasst. Sprich, wenn es überhaupt ein Öko-Tex Standart Siegel gibt dem man einigermaßen Vertrauen schenken kann, ist es dieses hier! Man muss jedoch im Hinterkopf behalten, dass das erlangen der Zertifikate allgemein relativ leicht ist. HIER findet ihr einen guten Vergleich, welche Schadstoffe beispielsweise überhaupt geprüft werden.

 

Label_MiG_DE_302x168px_Image_302MADE IN GREEN by OEKO-TEX®

Dieses Zertifikat ist relativ neu und nach längerer Recherche wohl das „neue“ Standard 100plus. Es beinhaltet folgende Kriterien:

  • produziert aus Materialien die nach Standard 100 zertifiziert wurden
  • produziert in umweltfreundlichen Betrieben
  • produziert an sicheren und sozialverträglichen Arbeitsplätzen

Ein Plus für mich ist, dass man auf der offiziellen Homepage mit seiner Produkt -ID nachverfolgen kann, was und wo alles geprüft wurde. Wichtig ist aber hier wieder: Schadstoffe die Beispielsweise in der Baumwolle enthalten sind  können teilweise nicht nachgewiesen werden, weil sie eben durch die nachfolgenden Prozesse der Verarbeitung zum textilen Artikel eliminiert wurden. Das heißt. dass ein Öko-Tex zertifiziertes Teil noch lang nicht aus Bio Baumwoll o.ä. hergestellt wurde! Da muss man dann extra darauf Achten, wenn man die Produkt – ID eingegeben hat, ob auch der Rohstoff geprüft wurder oder nur das fertige Produkt. Außerdem sind die Kontrollen meist angekündigt und das Unternehmen kann sich entsprechend vorbereiten.

Solltet ihr also euch vermehrt dafür Interessieren was eure Kleidung für Zertifikate trägt, ist das Made in Green wohl ein guter, transparenter Anfang, für mich persönlich jedoch kein Ausreichendes Siegel! Es sind zu viel Lücken vorhanden! ( Am ehesten würde ich noch Öko-Tex Siegeln die durch das Hohenstein Institut in Deutschland geprüft werden vertrauen. )

Ein ausreichendes Siegel stellt für mich beispielsweise das GOTS Siegel dar. Dazu werde ich aber einen eigenen Post verfassen!

 

 

 

Top 5 favorite Wildcamping Places in Portugal ( southern of Lisbon) – Praia 1

Werde diesen Teil wohl in einzelne Posts Stückeln – Vorhang auf für Geheimtipp Numero 1

  1. Rund um Sines / Praia do Lago und Praia da Vieirinha-Vale Figueiros

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    Ab hier geht es ab – Wildcamper soweit das Auge reicht, mit dem Zelt waren wir aber immer relativ die Einzigen. Was wir hier auch das erste, letzte und einzige mal miterlebt haben. Polizeiliche Kontrollen und der Van neben uns musst leider mit einer Geldstrafe dran glauben. Wir waren Gott sei dank schneller im Abbauen. Der Strand (Praia da Vieirinha-Vale Figueiros) , an dem uns das Passiert ist, ist wundervoll und hat direkte Plätze am Meer! Wer also nachts aufbaut und früh morgens verschwindet kann hier den tollen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang betrachten

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Wer der Polizei save entgehen will, und ungefähr einen der schönsten Wildcamping plätze entdecken will ist am Praia do Lago ( siehe Karte oben) richtig! Achtung die Straße ist nur was für Starke Achsen – den Weg erkennt ihr leicht auf Google Maps! Nachts sind da Angler unterwegs, die machen aber nichts !

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Capsule Wardrobe : The Summer Dress

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Alle schreien Autumn is here und Franzi irgendwie nö, summer dress and sunshine. Gerade aus dem nebligen Italien/Comer see zurück in Deutschland war mir nach Summerflashback und sowie ist diese Kleid ein Träumchen, und eine große Bereicherung meiner Capsule Wardrobe.

Als erklärter regenerativ Faser Fan ist es natürlich aus 100% Tencel (Lyocell) und wundervoll angenehm im Tragegefühl.

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Das im Hintergrund ist übrigens das wunderschöne Lissabon. Btw.: ich bin schon feste daran, eine Fortsetzung meiner Wildcamping Spot Serie zu verfassen! Lissabon ist übrigens ganz himmlisch. Wir hatten leider nur einen Tag dort, aber was ich gesehen habe ist mir fest im Gedächtnis geblieben. Ich habe wirklich schon viele schöne Städte gesehen, aber Lissabon besticht durch Einfachheit, Ruhe und ein Farberlebnis der anderen Sorte! Auf jeden Fall sehr empfehlenswert!

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Dress via Armedangels // Shoes via Birkenstock // RayBan via Mums Wardrobe

Current Fairfashion Cravings

 

Das ist wohl der Moment, in dem man als Student sich ein geregeltes Einkommen wünscht, verträumt auf die wundervollen Teile schaut und dann doch versucht „so was in der Art“ auf Kleiderkreisel zu finden. Nicht desto trotz werde ich diesen Winter wieder in ein Teil investieren – letztes Jahr war es ein Rollkragenpulli von Armedangels, mal schauen was ich dieses Jahr für würdig halte.

Ganz viele fairfashion Labels werden jedes Jahr modischer, zeitgemäßer und Schnitttechnisch besser. Ich freue mich für jedes der Labels immer wieder mit, wie faire und nachhaltige Mode wächst und populär wird. Klar sollte man dabei nicht das Ziel, des minimalen Konsums vergessen und sich natürlich immer Fragen ob jetzt dieser neue rosa Pulli von Jan ´n June wirklich sein muss ( hachja ich hab mich schon längst verliebt.. )

Vorne weg, ich lebe zwar vegan habe aber kein Problem mit Tierfasern. Es gibt tolle Projekte diesbezüglich mit bspw. Schäfern auf der Schwäbischen Alb. Ich finde das mit der Wolle ist ein bisschen wie mit dem Honig ( HIER lest ihr was ich meine) , man muss da seinen eigenen Weg finden, das für sich kontrovers diskutieren und dann eine Entscheidung treffen.

 

Nun aber zu den Schätzchen da oben.

 

  1. die Hose ist aus Modal und Schurwolle und von Hessnatur.
  2. die wundervollen Ohrringe sind von People Tree via avocadostore.
  3. meinen wahrgewordener Strickjacken Traum präsentiere ich euch in voller Größe. Schurwolle, Mohair, Alpaka und Seide. Sorry an jeden Hardcore Veganer aber da schlägt mein Textilingenieur Herz höher! Findet heutzutage noch so eine Mischung ohne das irgendein schlauer Mensch gemeint hat er müsst Acryl oder Poly reinmischen. Gibts grad im Sale ist aber immer noch eine echte Sünde. Strickjacke_aus_Schurwolle_mit_Mohair__Alpaka_und_Seide-43005_89_7
  4. inlovewithjune ist ungefähr mein lieblings start-up dieses Jahr. Jersey basics im Surfer stil. Find den Sweatshirtpulli ganz toll und bin schon gespannt ob die Kollektion nächstes Jahr erweitert wird
  5. das Rosa-Jannjuneträumchen ist für mich praktisch schon gekauft jannjune
  6. Habe dieses Babyalpaka träumchen in Form eines tollen Schals bei Lanius entdeckt. Big Love.lanius
  7. Lovjoi ist für mich so ein bisschen „support you local heroes“. Der Mantel sieht himmlich kuschelig aus und hat einen wirklich tollen Schnitt!
  8. Last but not least. Erlichs Marlene Body. Ist aus Micromodal und das fühlt sich einfach gigantisch an! Habe 2 Wochen in dem Betrieb gearbeitet in dem erlich produzieren lässt und kann nur jedem die tolle deutsche Qualität der Marke bestätigen!